Zwar gab es am Samstag die erste Niederlage gegen die Dortmund Wanderers im Jahre 2010. Eine Niederlage, die mit 7:18 auch noch sehr deutlich ausfiel, trotzdem waren die Pulheim Gophers mit dem ersten Spieltag der Playdowns zufrieden.
Denn mit fünf Spielen in sechs Tagen war man
nicht nur körperlich an der Schmerzensgrenze, sondern musste
nach Donnerstag Nacht auch mental das Verpassen des Viertelfinals
um die deutsche Meisterschaft verarbeiten. Da man bei den beiden
Spielen unter der Woche auch seine
besten Werfer in Lee Roberts und Markus Solbach verwendet hatte,
lag es an Andreas Kolbe das erste Spiel auf dem Wurfhügel zu
starten. Kolbe nutzte das geschenkte Vertrauen und blieb die
gesamten neun Innings auf dem Hügel - das erste komplette
Spiel seiner Bundesligalaufbahn. Seine Offensive zeigte dass, sie
die Niederlagen der letzten Woche gut verdaut hatten und konnten in
einem spannenden und knappen Spiel die Führung immer wieder
wahren, 8:6 der Endstand. Im zweiten Spiel lag es an Sebastian
Theobald den positiven Fluss am Leben zu halten. Über
fünf Innings lieferte sich der große Linkshänder ein
spannendes Duell mit Dortmunds Amerikaner Matt Kemp. Theoblad, der
auch unter der Woche schon zum Einsatz gekommen war, verließen
dann die Kräfte und er wurde gegen den
Bundesligadebütanten Danny Hurgarowitsch ausgetauscht. Dieser
gab ein souveränes Debüt ab, doch war die ausgeruhte
Dortmunder Offensive zuviel für den 16- jährigen
Nachwuchsspieler. Ihm folgte Neuzugang Johann Meyer-Christian auf
dem Mound, der nur noch ein Run zum Endstand von 7:18 abgab.
Verschnaufpause gibt es bei den Gophers keine, schon am
nächsten Samstag geht es in den hohen Norden zu den Dohren
Wildfarmers.


