Wesseling (mm). Singe, wem Gesang gegeben, aber man kann ja auch nicht immer und andauernd singen. Und so schonten die Mitglieder des Chores an St. Germanus einen Tag lang ihre Stimmen und brachen zum Jahresausflug auf.
Und so ganz unter dem Motto "Warum in der Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nahe liegt" stiegen alle in den Bus mit dem Ziel "Rheinisches Braunkohlerevier". Angekommen auf Schloss Paffendorf in Bergheim wurde im Rahmen einer geführten Besichtigung erst mal erklärt, wie Braunkohle entsteht, wie sie abgebaut wird und wie das mit der Stromerzeugung durch Braunkohle überhaupt funktioniert.
Für viele war der Besuch des Schlosses ein echtes "Aha" Erlebnis, denn der Prachtbau war in den letzten Jahren umfangreich renoviert worden. Nach einer Stärkung im Rheinbraun Casino in Niederzier fuhren die Ausflügler weiter zum Tagebau Hambach. Und dort kamen sich die Wesselinger angesichts des riesigen Schaufelradbaggers Nr. 290 richtig winzig vor. Anschließend wurde noch das schon renaturierte Gebiet in Augenschein genommen. Hier entsteht übrigens in den nächsten 30 Jahren der dann vielleicht größte See von Deutschland. Weiter ging es zum gemütlichen Teil wieder zurück in die Nähe von Wesseling, in Hersel in eine Weinhandlung. 16 verschiedene Weine aus deutschen Landen (und auf Anfrage auch das ein oder andere ausländische Tröpfchen?) konnten zusammen mit leckeren Häppchen verkostet werden und es ist nicht überliefert, ob bei der Heimfahrt in die Rheinstadt nicht doch das ein oder andere Liedchen gesungen wurde?



