Bauland für junge Familien

Baugebiet "An der Feyermühle" bietet 75 Grundstücke in exponierter Lage

Mechernich (pp). "An der Feyermühle" lautet der Name des neuen Baugebietes in Mechernich, wo ab sofort die Grundstücke zum Verkauf stehen. Vor knapp zwei Jahren segnete der Mechernicher Stadtrat das Baugelände ab, nun sind die Erschließungsarbeiten abgeschlossen. "Jetzt ist nicht mehr nur auf dem Plan, sondern auch vor Ort erkennbar, wo und wie die Grundstücke liegen", sagt Peter Dierichsweiler, Teamleiter Liegenschaften bei der Stadt Mechernich.

75 Parzellen sind es an der Zahl, zwischen zirka 350 und 1.000 Quadratmeter groß und am südöstlichen Ortsrand von Mechernich teils so idyllisch gelegen, wie es der Name verspricht. Wer sich dort niederlässt, wohnt in einer der exponiertesten Wohngegenden, die Mechernich zu bieten hat.

Weil in den übrigen Mechernicher Baugebieten nur noch wenige Baulücken frei sind, wollte die Stadt mit dem 52 500 Quadratmeter großen Baugebiet westlich der Veybachaue für Nachschub insbesondere für junge Familien sorgen. Denn diese finden hier optimale Bedingungen vor. Alles ist leicht und zum großen Teil auch zu Fuß erreichbar: Bahnhof, zwei Discounter, Ärzte und Apotheken sind in der Nähe, ebenso Kindergarten, Grund- und weiterführenden Schulen. Und auf eine schöne landschaftliche Umgebung muss hier auch niemand verzichten.

Die Stadt Mechernich erarbeitete zusammen mit den Projektentwicklern der Euskirchener Firma F & S ein verbindliches Gestaltungskonzept, das ein Grundmotiv erkennen lassen soll, ohne individuelle Vorstellungen vom Traumhaus stark einzuschränken. "Beispielsweise soll hier nicht mit Klinkern gebaut, sondern nur Putz verwendet werden. Die Dächer müssen schwarz oder dunkelgrau eingedeckt werden", nennt Dierichsweiler zwei Vorgaben.

Auch sind die Anzahl der Wohnungen je Gebäude auf zwei begrenzt. "Auf diese Weise zieht sich ein 'roter Faden' durch die ansonsten individuelle Architektur, der gleichzeitig verhindert, dass einem der Nachbar architektonische Eskapaden vor die Nase setzt. Das ist vielen Häuslebauern wichtig", begründet Projektentwickler Georg Schmiedel die Gestaltungsvorgaben.

"Eine ähnliche Satzung hat es auch für Kommern gegeben, und dort hat das hervorragend geklappt", ergänzt der Mechernicher Wirtschaftsförderer Dierichsweiler. Die Dachflächen werden alle nach Süden ausgerichtet sein, was beste Bedingungen schafft für die Installation von Fotovoltaikanlagen.

Letzte Änderung: Montag, 28.11.2011 09:32 Uhr

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