Zeichen der Integration

Richtfest des Moscheeneubaus in Witterschlick

Alfter-Witterschlick (FES). Im Mai 2011 konnte der erste Spatenstich gesetzt werden, am Samstag feierte der Türkisch-Islamische Moschee-Verein Witterschlick nun das Richtfest der neuen Moschee. Zahlreiche Gäste aus Politik und Verwaltung, der evangelischen und katholischen Kirche aber auch aus dem kulturellen Leben der Gemeinde Alfter folgten der Einladung zum Richtfest. Als Vertreter des Ditib-NRW-Landesverbandes kam Erol Tezel vorbei und unterstrich, dass Ditib (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion) für Integration und Offenheit stehe, jedoch nur dann, wenn beide Seiten mitmachen würden.
Am Rohbau wehten nebeneinander die türkische und die deutsche Flagge, damit setzte der Moscheeverein einmal mehr deutliche Zeichen der Integration und Transparenz. Darauf verwies auch Alfters Bürgermeister Rolf Schumacher in seiner Ansprache: "Die jahrzehntelange Präsenz der muslimischen Mitbürger ist gekennzeichnet von einem Dialog und Miteinander im Alltag. Und doch gibt es auch einander Fremdes, es gibt Nichtwissen und Nichtkennen der jeweils anderen Religion beziehungsweise des jeweils anderen Kulturkreises. In den letzten Monaten ist mir klar geworden, dass wir ein vernünftiges und angenehmes Miteinander hier in Witterschlick pflegen, dass wir zugleich uns alle immer neu um dieses Miteinander bemühen müssen."

Letzte Änderung: Mittwoch, 25.01.2012 11:17 Uhr

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