Region (EB). Am Sonntag, 5. Februar, haben
evangelische Christinnen und Christen ihre Leitungsgremien neu
gewählt. Kirchenkreisweit beteiligten sich 14,3 Prozent der
Evangelischen. Das ist eine leichte Steigerung gegenüber 2008
mit 13,76 Prozent. Mit insgesamt 11 von 13 Kirchengemeinden, in
denen die Gemeindemitglieder eine "richtige" Wahl hatten,
dürfte der Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel
landeskirchenweit an der Spitze der Kirchengemeinden mit Wahl
liegen. "Die Arbeit im Vorfeld hat sich geloht",
kommentiert Superintendent Dr. Eberhard Kenntner.
"Schließlich sind die Wahlen Kennzeichen unseres
Kirche-Seins."
Die Kirchengemeinde Swisttal meldet eine Rekord-Wahlbeteiligung von
fast 20 Prozent, gefolgt von der Erlöser-Kirchengemeinde Bad
Godesberg mit 17,3 Prozent. In Euskirchen waren es 17 Prozent. Das
ist eine Steigerung von 60 Prozent gegenüber 2008 (10,8
Prozent). "Ich freue mich, dass es in allen drei Regionen
unseres Kirchenkreises eine Spitzenreiter-Gemeinde gibt", so
Kenntner.
"Durch die erstmalige Durchführung der allgemeinen
Briefwahl konnten wir die Wahlbeteiligung um gut 60 Prozent
steigern", berichtet Pfarrer Gregor Weichsel aus Euskirchen.
Das Gros der Wähler und Wählerinnen habe von der
Briefwahl Gebrauch gemacht. "Wir freuen uns über dieses
Interesse an unserer Gemeinde. Das neue Gremium hat so eine
deutlich höhere Legitimation. Allen, die sich zur Wahl
gestellt haben, danken wir herzlich", ergänzt Pfarrer
Frank Thönes.
Begleitet von strahlendem Sonnenschein und vielen Aktionen hatten
die Wahllokale ganztägig geöffnet. Superintendent
Kenntner dankt allen, die bei dem kalten Wetter zur Wahl gegangen
sind. Gleichzeitig hätten sich die Gemeinden mit
vielfältigem Programm als "bunte Familien"
präsentiert. Er gratuliert den gewählten Männern und
Frauen und hofft, dass alle jene, die nicht gewählt wurden,
den Gemeinden als sachkundige Gemeindemitglieder zur Verfügung
stehen werden.
Fast ein Drittel der Gewählten (31,7 Prozent) kommt neu in die
Presbyterien. Insgesamt haben die Frauen mit 65 gewählten die
Nase leicht vorn. Sie stellen zukünftig 52 Prozent der
ehrenamtlichen Leitungsgremien der Kirchengemeinden (2008: 55,4 %).
Gleichzeitig wurden 61 Männer gewählt.
Jüngste Presbyterin ist Angelina Rentalis in Swisttal. Sie ist
23 Jahre jung und arbeitet als Erzieherin in einer der
Kindertagesstätten der Kirchengemeinde. Die
Mitarbeiterpresbyterin gehört dem Presbyterium bereits seit
2008 an. Jeweils 27 Jahre alt sind Christopher Necker
(Erlöser-Kirchengemeinde), der bereits vier Jahre Presbyter
ist, und "Neuling" Fabienne Löhr aus Rheinbach.
Alle Ergebnisse mit Namen der gewählten Presbyterinnen und
Presbyter sowie der Wahlbeteiligungen finden Sie unter













